Poesie   Prosa   Geistliches ;-)

Zitate, Spontane Vierzeiler und ... mal sehn

Nicht alles was der Pardi so schreibt, kann man als Poesie ansehen. Deswegen gibt es diese Rubrik. Denn wenn auch manches gar nicht so recht in das Bild vom "Geistigen Höhenflug" passen will, so ist es doch recht lustig und zeugt davon, daß Pardis nicht nur traurig daher gucken. Und warum soll ich Euch meine Tiefniveau-Seite vorenthalten? Es gibt gar keine Grund dazu. Ich bin stolz darauf! ;-)

Wenn ich in Deine Augen schau,
denk ich immer wieder, Wow!
Denn der glitzernd Sterne Pracht,
blickt mir entgegen Tag und Nacht.


Ich schmuste mit ihr stundenlang,
doch plötzlich wurd mir Angst und Bang,
Weil ich keine Luft mehr kriegte,
da sie auf meiner Nase liegte.


Die Sternlein hoch am Himmel stehn,
ich wollt mir ihr ins Bettchen gehn.
Doch zickt sie nur die dumme Kuh,
drum leg ich mich allein zur Ruh.
  Glück muß man haben...

Man weiß, daß in Sachsen,
die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen.

So stand ich unter einem Baum,
und dachte mir: "Wohl kaum
erreiche ich die pralle Frucht, zu hoch sie hängt..."
Doch puff, fiel sie vor meine Füße,
- die Süße.


Ein Knuutsch geht auf die Reise,
ein Knutsch allein für Dich.
doch ob er dich noch heut erreicht,
das weiß ich leider nicht.

Drum denke ich ganz oft an Dich,
damit Du ihn auch spürst.
Und fest Dich an ihn klammerst,
Daß Du ihn nicht verlierst.


 


Das Märchen von der Maut
Es war einmal ein kluger Minister. Der wollte, daß in seinem Land alle Menschen auf schönen Straßen wandeln konnten. Leider fehlte ihm das viele Geld, was er brauchte, um die Straßen, die er schon besaß so schön herzurichten und dort wo es noch keine Straßen gab, welche bauen zu lassen. So beschloß er, daß die, welche die vorhandenen Straßen sehr stark benutzten und damit auch abnutzten eine Gebühr zahlen sollten. Er nannte diese Gebührr "Maut" und ihm schwebte vor, daß die Maut von ganz alleine in seine Kassen fließen sollte. Damit dies auch funktioniert, rief er die Besten unter den besten Spezialisten seines Landes zusammen, auf das sie ihm ein System bauten, welches ermöglicht, daß jeder soviel Maut zahle, wie weit er auf den großen Straßen führe.

Schon nach wenigen Wochen traten die Spezialisten vor seinen Stuhl und führten ein System vor, welches von ganz allein die Benutzer der Straßen erfaßte und von derem Guthaben einen bestimmten Betrag auf das Konto des Ministers fließen lies. Der Minister war so begeistert, daß er ausrief: "Oh was für eine tolle Collecte"! Und er kaufte das System. Zur Belohnung für die Meisterarbeit schlug er die Spezialisten zu Rittern der Landstraße. Fortan arbeiteten sie als Team zusammen und benannten sich nach dem ersten Begeisterungs-Ausruf des Ministers "Toll Collect". Der Minister jedoch sammelte so viel Geld zusammen, daß er viele Straßen bauen und alle seine alten Straßen reparieren konnte, so daß jeder seiner Bürger auf wunderschönen schwarzen Straßen wandeln konnte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann (schlaf)wandeln sie noch heute.



 


Unser Jamie der süße "Matrose"
hat wieder voll ringemacht in die geblümte Hose.
Er lag ganz bedäppert und weinend im Bettchen,
gleich kam sie angerannt, daß liebe Nettchen.

Sie knuddelte und wuselte und wickelte und naschte,
was Jamie verduzte und ganz überraschte.
Hat er nicht mal gehört von Mama:
"Das Naschzeug is ab heut nur für Papa da!"?

Die Zeit verging, der Jamie vergaß,
daß er mal in einer verschissenen Windel saß.
Das Weinen war weg und Jamie lachte,
als er der Mama an die Schürze machte. :-)

Und was war das für eine Freude,
so nackisch liegend auf dem Tisch.
Der Pops is sauber, Jamie trocken und frisch.
Die Beinchen wild strampeln - Holladio!
Klein Jamie zufrieden und unheimlich froh.
  Hüftschwung

Nachdem der Pardi im Bistro ein wenig die Tische verquer gestellt hat, muß er sich der Frage von Marina erwehren:

Und was haben wir Frauen von dem Parcour?

Die Antwort hier im Vierzeiler:

"Wenn Frauen mit den Hüften schwingen,
das Abnehmen will schnell gelingen!
Drum auf mit Euch ihr holden Weiber,
lauft und schwingt die runden Leiber."


 


Zwischendurch zwei kleine Anekdoten

Trefferquote:
Es spielte sich ab auf den Straßen meiner Heimatstadt Ebersbach/Sachsen. Meine Mutter und ich sind im Wartburg unterwegs. Es klappert und scheppert im Auto, denn die Straße auf der wir fuhren war mit Schlaglöchern übersät. Wohlgemerkt, es handelt sich hierbei um die Hauptstraße! Richtung Friedersdorf. Meine Ausweichversuche scheiterten kläglich an der Vielzahl der Löcher. So entstand folgender kurzer Dialog:

Meine Mutter beschwert sich von der Beifahrerseite her: "Mensch sag mal, siehst Du die Schlaglöcher nicht?!"
Antwort: "Wieso? Ich treff sie doch alle!"


Der Pardi von der depp'schen Seite:
Eigentlich gabs nicht wirklich einen Grund zum Feiern. Trotzdem haben wir - Pat und ich - einen Wodka-Erdbeer-Drink aus dem Keller hoch geholt. Der war nur irgendwie zu warm und so hab ich zwei Sekt-Gläser voll geamcht und die ins Eisfach gestellt. Ne Stunde später, renn ich in die Küche, um die Gläser zu holen. Allerdings sah das ganze ziemlich fest und gefroren aus. "Okay", dachte der Gefleckte, "gibts eben was zu Schlecken." Um der Mieze zu zeigen, was aus den Drinks geworden ist, kommt er ins Wohnzimmer zurück, bittet die Pat um Aufmerksamkeit und dreht die vollen Gläser mit gefrorenem Inhalt triumphierend auf den Kopf:

"Guck mal Pat, jetz können wir das Zeug als Eis lutschen..."

Keine Drehbewegung kann schnell genug sein, um einen angefrorenen Wodka-Erdbeer-Drink am freien Fall zu hindern. Allenfalls reicht es noch, um dem klebrigen, roten Brei noch etwas Schwung und eine andere Richtung zu verleihen. Gelacht haben wir den ganzen Abend. Geputzt allerdings auch, und das an den unmöglichsten Stellen. Ich bin mir sicher, daß noch heute Bestandteile dieses Zeugs irgendwo an den Möbeln kleben.

 


Dagga
Ach komma her. *tröst tröst*

Arme Dagga, arme Pat,
jetz issie tot, das is nich nett.
Pat sitz da und heulet rum.
Warum ist's ihr gar nicht dumm?
Sie mochte Dagga, das leuchtet ein.
Da dürfen auch mal Tränen sein.

Dieses kleine Gedicht war nötig, als der unselige Pardi nicht den nötigen Respekt zeigte, als die Pat über den Tod Ihrer Lieblingskatze 'Dagga' trauerte.


Praktische Arbeit

Aufgabenstellung:
Marina hat Probleme mit der Maus und soll mit Hilfe der Windows-Tastenkürzel Ihren PC bedienen. Aber wie geht das und wo finde ich diese Kürzel?

Problemlösung:

  1. PC hoch fahren. In der Regel gibt es dafür einen POWER-Knopf. Sollte der Computer an einer abschaltbaren Steckdosenleiste hängen, diese zuerst einschalten.
  2. Windows starten. Geht automatisch, jedoch kann dies je nach Prozessor, RAM, System oder nach Launen des PS's bis zu 3 Stunden dauern. Also bitte etwas Geduld.
  3. Start --> Hilfe und Support
  4. "Tastenkombination" ins Suchfeld eingeben und Suchen starten
  5. Nummer 3 - "Übersicht über die Windows- Tastenkombinationen" anklicken
  6. im rechten Fenster sämtliche Punkte öffnen (aufs Kreuz klicken),
  7. Drucker anmachen und ausdrucken
  8. Korkunterlage besorgen, Leisten und Nägel sowie Aufhänger (alles im Baumarkt zu kriegen)
  9. Zollstock, Stift, Gärungssäge, Hammer, einen größeren Holzklotz sowie einen Schraubstock holen
  10. Leisten auf die entsprechende Größe ausmessen und zurechtsägen (vorher einspannen nicht vergessen, sonst sägt es sich so schlecht)
  11. Leisten auf das Korkbrett nageln (Holzunterlage drunter, sonst kanns passieren, daß ihr einen zu langen Nagel in den Parkettfußboden hämmert)
  12. Korkbrett umdrehen
  13. Anhänger auf die Rückseite nageln. (je nach Größe des Korkbretts können es auch zwei, drei oder mehr sein)
  14. Bohrmaschine, Dübel und Schrauben besorgen (sollten mit der Anzahl der Aufhänger am Brett identisch sein)
  15. Löcher in die Wand bohren - zu beachten wäre, daß man einen Platz in der Nähe des Computers wählt (auch hier sollte die Anzahl der gebohrten Löcher mit der Aufhängeranzahl identisch sein. Wer will kann natürlich auch mehr Löcher in die Wand bohren, das gibt dann ein besonderes Flair in der Wohnung
  16. Dübel in die Löcher einführen und Schrauben festdrehen. Die Schrauben nicht zu weit reindrehen, weil man sonst nichts daran aufhängen kann. Sie wären dann nichts mehr als ein dekoratives Stück in der Wand
  17. Korkbrett an den Schrauben aufhängen
  18. Reißzwecken besorgen
  19. die vor ca. zwei Stunden ausgedruckten Blätter mit den eben geholten Reißzwecken befestigen - die bedruckte Seite nach oben, sonst wären die Schritte 1-16 sinnlos.

Nun hat man eine Übersicht über die wichtigsten Windows-Tastenkombinationen immer vor Augen.

 


Hallo Nala!

Ich hätt so gern was zu diesen irrsinnigen, hirnverbrannten und jenseits aller logischen und gerechten Rechtssprechung liegenden Gerichtsbeschlüsse gesagt, aber der Khani hats ja verboten. Ich hätt mich so gern über die Dummheit und .... (mir fällt das Wort nicht ein) dieser selten dämlichen Art der Gattung Mensch (Humanus catastrophus gigantus americanismus) lustig gemacht, aber ich darf ja nicht. Statt dessen möchte ich einen Dialog aus dem Gerichtssaal beifügen. Vielleicht versteht man ja dann, wieso ein Gericht solche, selbst für einen Menschen mit IQ >=20 - lächerlichen Entscheidungen treffen kann.

Es hätten viele solcher Dialoge sein können, aber dieser hier ist der beste. Und das schönste daran: er ist wahr!

Also:
F: Doktor, wie viele Autopsien haben Sie an Toten vorgenommen?
A: Alle meine Autopsien nehme ich an Toten vor.
(Gott sei Dank)
...
F: Erinnern Sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie?
A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr
F: Mr. Flenningten war zu diesem Zeitpunkt tot?
A: Nein, er saß auf dem Tisch und wunderte sich, warum ich ihn autopsiere.
(das hat dar Herr Anwalt nach taktvoll überhört. Aber...
...
F: Doktor, bevor Sie mit der Autopsie anfingen, haben Sie da den Puls gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie den Blutdruck gemessen?
A: Nein.
F: Haben Sie die Atmung geprüft?
A: Nein.
F: 1st es also möglich, daß der Patient noch am Leben war, als Sie ihn autopsierten?
A: Nein.
F: Wie können Sie so sicher sein. Doktor?
A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.
F: Hatte der Patient trotzdem noch am Leben sein können?
A: Ja, es ist möglich, daß er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte.

(diese Antwort hat dem Arzt 3.000 Dollar Strafe wegen Ehrbeleidigung eingebracht Er hat sie wortlos, aber mit Genugtuung bezahlt...)


 


Geschehnisse am Königsfelsen:

*cheetah findet, daß es wieder verdächtig nach Latte M. schnuppert...*

Und was jetzt folgt lassen wir uns mal per O-Ton schildern:

Tierfilmer:
"Seit Tagen passieren seltsame Dinge an den Kopjes. Obwohl wir da schon den ein oder anderen Löwen beobachten konnten, sahen wir auch einen geparden durch's Steinlabyrinth schleichen. Nur heute, daß ahnten wir, würde etwas besonderes passieren. Und so brachten wir frühzeitig unsere Kameras in Stellung und warteten gespannt, auf das was kömmen würde. Was wir allerdings dann in den frühen Morgenstunden des 24.3. sehen konnten verschlug uns einfach die Sprache. Es war einfach unfassbar. Plötzlich kam ein junger gepard von irgendwoher angerannt, woher konnten wir nicht feststellen, es ging einfach zu schnell, und fiel in die Behausung der Löwen ein. Er griff eine ebenfalls noch junge Löwin an, tötete sie und verschwand im inneren der Kopjes. Nach einer halben Stunde erschien er wieder am Eingang, prüfte ob die Löwin auch wirklich tot war und verschwand ebenso schnell wie er gekommen war in den Weiten der Steppe. Spätere Messungen ergaben, daß dies in einer bisher unerreichten Geschwindigkeit von 196 km/h geschah. Was wir da auch immer beobachten konnten - es war einmalig, faszinierend!"

Aus Sicht des jungen Geparden lief dies natürlich etwas anders ab:

*Cheetah verspürte plötzlich einen unheimlichen Drang und stürmte in Richtung Königsfelsen. Dort knuddelte er die Nala bewußtlos zu Boden und machte sich über die Vorräte an Latte M. her. Er schlürfte und schmatzte einen nach dem anderen und als er die Hälfte der Vorräte regelrecht 'vernichtet' hatte, guckte er besorgt nach der Nala, die noch immer am Boden lag. Als sie aber langsam wieder erwachte, drückte er ihr noch einen 'Dankes-Schmatzer' auf die Nase und machte sich schuldbewußt ganz schnell aus dem Staub.*

Die Zweibeiner, die ihn wohl gesehen haben mußten, lies er einfach links liegen. Er wußte, daß die wie immer nix verstehen würden, und grinste frech vor sich hin. Er überlegte schon, wie er diesen Nervensägen auch eins auswischen könnte.



"La Paloma ohey!
der cheetah fährt zur See!
Die Nala steht und wartet oje,
denn wenn ich in Ihre Augen seh,
nix gut's ich erkenneeee"

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(c) Shirárch 30.05.2004